

Kirchedichten in der Nation.
2009 hat die Regierung Pingtan zur Sonderwirtschaftszone erklärt,
um die Handelsbeziehungen mit Taiwan zu vertiefen und den
kulturellen Austausch zu fördern. Der seitdem stark gestiegene
Landpreis hat viele christliche Familien in die glückliche Lage
versetzt, durch Landverkäufe zu unerwartetem Wohlstand zu
gelangen. Ihre gemeinsamen Spenden erlaubt es den Christen
endlich einen lang gehegten Traum zu verwirklichen: Ein
christliches Viertel im Zentrum von Pingtan - Stadt, inklusive
Trainings- und Unterrichtsräumen sowie einer „Megakirche“: groß
genug, dass alle Christen der Stadt, fast 5000 Seelen, gemeinsam
an einem Gottesdienst teilnehmen können.Mit einer Tiefe von
über 200m, einer Breite von nur 55m sowie einem unförmigen
Bestandsgebäude, das bereits von der Gemeinde genutzt wird
und Zugang sowie Sicht von der öffentlichen Straße auf eine enge
Lücke von nur 20m beschränkt, handelt es sich bei dem Gelände
jedoch um eine wahrhaftige städtische Sackgasse!


des Einganges zum Kirchenfoyer.






Pingtan ist eine Insel vor der Küste der chinesischen Provinz Fujian und der nächstgelegene Punkt zu Taiwan. Aufgrund ihrer strategischen Lage entlang wichtiger Seewege spielte sie eine bedeutende Rolle in der Geschichte der christlichen Mission und war der Ort, an dem viele Missionare zum ersten Mal chinesischen Boden betraten. Dieser Umstand zeigt sich bis heute an einem für China einzigartigen Bevölkerungsanteil protestantischer Christen von Mindestens 15%. Über das Eiland verstreut gibt es infolgedessen weit über 70 kleine Dorfkirchen - eine der höchsten Kirchedichten in der Nation.
2009 hat die Regierung Pingtan zur Sonderwirtschaftszone erklärt, um die Handelsbeziehungen mit Taiwan zu vertiefen und den kulturellen Austausch zu fördern. Der seitdem stark gestiegene Landpreis hat viele christliche Familien in die glückliche Lage versetzt, durch Landverkäufe zu unerwartetem Wohlstand zu gelangen. Ihre gemeinsamen Spenden erlaubt es den Christen endlich einen lang gehegten Traum zu verwirklichen: Ein christliches Viertel im Zentrum von Pingtan - Stadt, inklusive Trainings- und Unterrichtsräumen sowie einer „Megakirche“: groß genug, dass alle Christen der Stadt, fast 5000 Seelen, gemeinsam an einem Gottesdienst teilnehmen können.Mit einer Tiefe von über 200m, einer Breite von nur 55m sowie einem unförmigen Bestandsgebäude, das bereits von der Gemeinde genutzt wird und Zugang sowie Sicht von der öffentlichen Straße auf eine enge Lücke von nur 20m beschränkt, handelt es sich bei dem Gelände jedoch um eine wahrhaftige städtische Sackgasse!


Um diese schwierige Situation zu bewältigen und das Viertel in einen gut vernetzten Teil der Stadt zu verwandeln, findet der Entwurf einen Lösungsansatz in der räumlichen Organisation alter Klöster: Die Funktionsbereiche werden in einzelne Gebäudevolumen unterteilt und entlang der Grundstücksgrenze gereiht So entsteht im Zentrum ein monumentaler Kirchenplatz von 110 Metern Tiefe. Eine durchgehender „Kreuzgang“ verbindet alle Gebäude auf Fußgängerebene und fasst sie optisch zusammen. Beginnend am renovierten Bestandsgebäude nimmt ihre Höhe stetig zu und gipfelt schließlich in einem 60 Meter hohen Kirchturm oberhalb des Einganges zum Kirchenfoyer.



