

Instandhaltung, oder wurde durch neuere Gebäude ersetzt.
2014 ließ die Stadtverwaltung viele dieser illegal errichteten
Gebäude aus den 1980er Jahren wieder abreißen, um das Gebiet
zu einem Schwerpunkt des historischen Tourismus von Fuzhou
zu entwickeln.
Die große Schwierigkeit dieser vom Bürgermeister in Auftrag
gegebe-nen Studie bestand darin, basierend auf dem an
eine Mondlandschaft erinnernden Abrisszustand einen
Revitalisierungsplan zu entwickeln, der einerseits der besonderen
Historie des Ortes architektonisch und inhaltlich gerecht würde,
und andererseits auch die immateriellen Qualitäten des Ortes für
heutige Besucher in touristisch erfolgreicher Weise wiederbelebte.


vom Bergkamm hinab auf den Fluss.
Da sich eine Vielzahl anderweitiger Attraktionen in unmittelbarer
Nähe des Yantai – Berges befindet, gilt es zunächst die An-
und Abreise der Besucher in alle Richtungen übersichtlich und
attraktiv zu planen. Hierzu wird in einem ersten Schritt der
umliegende Verkehr in einer einheitlich gestalteten Ringstraße
organisiert, die an vier neu zu schaffenden Eingangsplätzen mit
Parkmöglichkeiten und touristischer Infrastruktur vorbeiführt.
Anschließend erklimmen Touristen den Berg über seine 9 steilen
Gassen. Bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts boten
sie den Raum für charakteristische Nachbarschaftsmilieus und
pittoreske Szenerien aus Waren und Angeboten, Farben und
Gerüchen. Um diesen Wegen der Geschichte neues Leben
einzuhauchen, gibt der Plan touristische, kommerzielle und
kulturelle Nutzungsspektren für jede Gasse vor und entwickelt
Richtlinien zur typologischen und materiellen Ausgestaltung der
Bausubstanz - soweit sie sich anhand alter Pläne, Fotografien und
des ruinösen Zustandes nachvollziehen lassen.






Nach dem Vertrag von Nanking im Jahre 1842 wurde an der Südküste des Min-Flusses einer der ersten internationalen Vertragshäfen auf chinesischem Boden errichtet, zeitgleich mit denen in Shanghai, Guangzhou, Xiamen und Ningbo. Außerhalb der alten Stadtmauern Fuzhous gelegen bildete die kleine, von Europäern und Überseechinesen bewohnte Siedlung den Ausgangspunkt für viele moderne Entwicklungen in der Stadt. Während viele dieser Institutionen bis heute Bestand haben, verfiel ein Großteil der historischen Architektur aufgrund mangelnder Instandhaltung, oder wurde durch neuere Gebäude ersetzt.
2014 ließ die Stadtverwaltung viele dieser illegal errichteten Gebäude aus den 1980er Jahren wieder abreißen, um das Gebiet zu einem Schwerpunkt des historischen Tourismus von Fuzhou zu entwickeln.
Die große Schwierigkeit dieser vom Bürgermeister in Auftrag gegebe-nen Studie bestand darin, basierend auf dem an eine Mondlandschaft erinnernden Abrisszustand einen Revitalisierungsplan zu entwickeln, der einerseits der besonderen Historie des Ortes architektonisch und inhaltlich gerecht würde, und andererseits auch die immateriellen Qualitäten des Ortes für heutige Besucher in touristisch erfolgreicher Weise wiederbelebte.




Der Revitalisierungsplan des Yantai – Berges findet Inspiration und Orientierung in den drei grundlegenden Momenten des Bergerlebens: der Ankunft des Besuchers im Flusstal; dem Aufstieg über 9 historische Gassen; sowie zuletzt, der Aussicht vom Bergkamm hinab auf den Fluss.
Da sich eine Vielzahl anderweitiger Attraktionen in unmittelbarer Nähe des Yantai – Berges befindet, gilt es zunächst die An- und Abreise der Besucher in alle Richtungen übersichtlich und attraktiv zu planen. Hierzu wird in einem ersten Schritt der umliegende Verkehr in einer einheitlich gestalteten Ringstraße organisiert, die an vier neu zu schaffenden Eingangsplätzen mit Parkmöglichkeiten und touristischer Infrastruktur vorbeiführt. Anschließend erklimmen Touristen den Berg über seine 9 steilen Gassen. Bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts boten sie den Raum für charakteristische Nachbarschaftsmilieus und pittoreske Szenerien aus Waren und Angeboten, Farben und Gerüchen. Um diesen Wegen der Geschichte neues Leben einzuhauchen, gibt der Plan touristische, kommerzielle und kulturelle Nutzungsspektren für jede Gasse vor und entwickelt Richtlinien zur typologischen und materiellen Ausgestaltung der Bausubstanz - soweit sie sich anhand alter Pläne, Fotografien und des ruinösen Zustandes nachvollziehen lassen.



